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<pre>für den großen Favoriten kam der Ausrutscher im Hinspiel allerdings nicht nur wegen der eigentlich vorausgesetzten Unterwürfigkeit der Hessen überraschend; immerhin ist man es in München ganz allgemein nicht mehr gewohnt, gegen den Bodensatz der Bundesliga Rückschläge hinzunehmen.  <p> Über den Sommer ließen die Mainzer jedoch nichts unversucht, um für prompte Abhilfe zu sorgen: Mit gleich drei im oberen einstelligen Millionenbereich angesiedelten Transfers wurde die vereinseigene finanzielle Schallmauer erheblich ausgeweitet.  <p>  Somit blickt die BayArena auf ein erstes Saison-Drittel zurück, in dem sich der Gastgeber stets als unangefochtener Herr in den heimischen vier Wänden erwies. Gute Voraussetzungen sollten also gegeben sein, um sich nun auch für die im Vorjahr gegen RB kassierte 2:3-Schlappe zu revanchieren. <p> Auch wenn mit einem solchen Einbruch sicherlich zu rechnen war, könnte es den Darmstädtern durchaus einige Probleme bereiten, auf diesen Abwärtstrend zu reagieren: Nach dem Durchmarsch aus Liga 3 waren den Lilien längere Durststrecken zuletzt allenfalls noch vom Hörensagen bekannt. <p>  Vor allem gegen Rennes fiel eines auf: Den Borussen fehlten die Ideen, das dicht besetzte Mittelfeld des Vorjahres-Fünften der Ligue 1 zu überspielen.  </pre>


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<pre>Mit zehn bzw. elf Scorer-Punkte machte sich das österreichisch-isländische Gespann maßgeblich um die torhungrigste Vorrunde der Vereinsgeschichte verdient; nie zuvor hatte eine Augsburger Mannschaft nach 14 Spieltagen bereits 21 Buden vorzuweisen.  <p> Unter anderem dank der Durchschlagskraft von Marco Reus, Jadon Sancho & Co. feierten die „Schwarz-Gelben“ sechs Siege und ein Remis in ihren bisherigen Heimspielen — da Gladbach zu Hause jedoch noch ohne Punktverlust ist, sind die Dortmund „nur“ auf Platz 2 der Heimtabelle.  <p>  Man ist geneigt zu sagen: Wenn es einer schafft, für den ersten Dämpfer zu sorgen, dann der Angstgegner aus Mönchengladbach. Am Samstagabend gastieren die Fohlen in der Allianz Arena und müssen sich, wie fast immer, mit der Rolle des klaren Außenseiters zufrieden geben. <p> Die Realität sieht anders aus. Trotz zwischenzeitlicher 1:0-Führung war der Club spielerisch deutlich unterlegen, was sich spätestens in Hälfte zwei auch auf das Ergebnis übertrug. <p>  Zwar wirkte es auch in Mainz ein wenig pomadig, was die Bayern in der zweiten Halbzeit zum Vortrag brachten; der druckvolle Auftritt vor dem Pausentee ließ die zuletzt etwas ins Gerede gekommene „Altherren-Truppe“ aber doch wieder in altem Glanz erstrahlen.  </pre> 


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<pre> Schließlich zeichnen sich vor allem Spiele mit Bayern-Beteiligung als Torgaranten aus. In 15 der bisherigen 20 BL-Partien gab es über 2,5 Tore zu sehen. Steht hingegen Schalke auf dem Rasen, waren es lediglich die Hälfte (10 von 20, Anm.).  <p> Mit dem Schweizer wollen die Dortmunder nach einer turbulenten Vorsaison mit vielen Auf und Abs und zwei Trainer-Wechseln wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommen.  <p>  „Es sind zwei Gefühlswelten. Heute waren wir dran, wir waren total mutig und hätten was verdient gehabt. (â€¦) Am Ende war es auch etwas Glück für Dortmund“, so der Mainz-Coach weiter. <p>  Denn: Das Team von Peter Stöger feierte zwar ebenso wie die Gladbacher Gastgeber erst einen Rückrunden-Sieg, hinterließ insgesamt jedoch einen wesentlich gefestigteren Eindruck. <p>  Schon gar nicht beim Auftakt gegen den FSV Mainz 05. Denn mit den Rheinhessen kommt immerhin der Sechstplatziete des Vorjahres zum Saisonstart in den Signal Iduna Park.  </pre>


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<pre> Schon gar nicht nach den jüngsten Schlüsselerlebnissen gegen Köln (1:1) und Frankfurt (1:0), als sich die TSG jeweils erst in der Nachspielzeit wichtige Punkte im Kampf um Platz drei sicherte – was Nagelsmann, angesichts von bereits 13 Saisontreffern nach der 80. Minute, keineswegs als Zufall erachtet.  <p> „Dieser Sieg war für Holger. Es ist für ihn ein Albtraum, das ist nicht normal. Er weiß, dass wir immer da sind für ihn. Großes Kompliment an die Mannschaft, außer den ersten fünf, sechs Minuten haben wir sehr gut gespielt.“   <p> Noch aber werden sämtliche Trainer-Diskussionen, die solch eine fast zwei Monate lange Erfolglosigkeit mit sich bringen — der letzte BVB-Sieg in der Bundesliga datiert vom 30.9. (2:1 in Augsburg)— in das Reich der Fabel verwiesen. Aber wie lange noch? <p>  Die Fohlen konnten die letzten drei Vergleiche allesamt gewinnen und bei jedem dieser Erfolge mindestens doppelt treffen. Insgesamt erzielten sie in diesen letzten drei Duellen zehn Treffer. Der 3:1-Sieg in Bochum in der Vorsaison war einer von nur zwei Auswärtsdreiern in der kompletten Spielzeit. Zum Auftakt kassierte die Borussia quasi mit dem Schlusspfiff eine unglückliche 2:3-Pleite gegen Leverkusen.  <p> Robert Lewandowski tut dies derzeit ohnehin. Sagenhafte zehn Treffer erzielte die Münchener Sturmspitze den vergangenen drei Pflichtspielen, davon sieben in der Bundesliga. Mit diesen setzte er sich nicht nur souverän an die Spitze der Torschützenliste (10 Tore), sondern trat auch in den elitären „Klub der Hunderter“ ein:  </pre>


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<pre> Nur 20 Minuten später folgte nach einem ungeschickten Einsteigen von Heintz auch auf der Gegenseite ein Strafstoß, den Thorgan Hazard zum Ausgleich verwertete.  <p> Vielmehr dürfte den Trainer die Frage beschäftigen, wieso seine Mannschaft bislang nur im schönen Breisgau funktioniert: Während im Schwarzwald-Stadion nach den Fohlen auch der Hamburger SV niedergerungen werden konnte, stehen Erfolgsmeldungen in der Fremde noch immer aus.  <p>  Die Eisernen können am Wochenende befreit aufspielen, seit fünf Spielen sind sie ohne Niederlage. 0:0 gegen Leverkusen, 1:1 gegen die Bayern, 1:0 gegen Wolfsburg, 2:2 gegen Freiburg und 2:1 gegen Frankfurt, obwohl die Gegner in der Summe richtig stark waren, ließ Union in der Defensive kaum etwas zu. Gut für Berlin: Stuttgart muss auf den gesperrten Nick Woltemade verzichten. <p>  Somit sollte es am Samstag auch noch nicht die entscheidende Rolle spielen, dass dem Gast die personellen Probleme vorerst erhalten bleiben: Aufgrund der fehlenden Herrmann und Traore und des fraglichen Johnson präsentieren sich insbesondere die Außenbahnen stark ersatzgeschwächt.  <p> Video: Die erste Pressekonferenz von Peter Stöger vor einem Heimspiel als Trainer der Borussia. Am Samstag wartet das schwierige Duell mit Hoffenheim. Es gibt viel zu tun.  </pre>


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